Wissenswertes aus der #Wisskomm 18-01

Was bewegt die Community? 24 Stimmen zur Wissenschaftskommunikation waren im #WisskommXmas Adventskalender zu lesen. Die Profis formulierten kurz und knapp zentrale Tipps, Ideen und Wünsche für die Zukunft. „Mach Dir ein Bild Deiner Forschung“, „Wisskomm braucht berührbare Wissenschaftler“ und „nichts als selbstverständlich hinzunehmen“ lauteten unter anderen einige der Stimmen von NaWik Dozenten.

Thema #Zukunft der Wissenschaftskommunikation

Wie sieht die Zukunft der Wissenschaftskommunikation aus – oder anders formuliert, wie sollte sie aussehen? Diese Frage ist das aktuelle Schwerpunktthema auf wissenschaftskommunikation.de. Eingeleitet wurde es durch den im Januar 2018 veröffentlichten Siggener Aufruf zu mehr Courage in der Wissenschaftskommunikation. In einem Gastbeitrag pflichtet Phillipp Burkhardt, Leiter der Schweizer Stiftung Cience et Cité, den Argumenten des Siggener Kreises bei, fragt aber auch, ob es denn ohne Druck von außen umsetzbar sei.

Lebendige Vorträge halten

Soll ein Vortrag spannend und lebendig gestalten werden, so funktioniert das auf Pecha Kucha-Art: mit 20 Folien, die je 20 Sekunden gezeigt werden. In 6 Minuten und 40 Sekunden muss alles gesagt sein. Es lohnt sich diese Vortragsform einfach mal auszuprobieren.

Geschichten, Bilder und Mut zur Verständlichkeit

Wie kann Wissenschaft am besten vermittelt werden?

  • Am besten kommt ein Thema an, wenn eine Geschichte erzählt wird. Das gilt auch für wissenschaftliche Beiträge, so Forschungsergebnisse, auf die im Panoptikum 18-01 hingewiesen werden.
  • Ein Text wird für Nichtwissenschaftler attraktiver, wenn er bebildert ist. Dies ergab eine Untersuchung von Wissenschaftsblogs, die im Panoptikum 18-02 beschrieben wurde.
  • Gerade bei der Vermittlung komplexer Inhalte schrecken zu viele Fachbegriffe den Leser ab. Daher ermutigt die Autorin und Redensschreiberin Jaqueline Schäfer im Interview: „Traut Euch, Euch verständlich auszudrücken“.

Ein Projekt zur Wissensvermittlung über Stammzellen

Die Stammzellforschung ist ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema. Damit der Austausch mit der Gesellschaft stattfinden kann, wurde das Europaweite Stammzellnetzwerk EuroStemCell gegründet. Einen Einblick in die vielen Aktivitäten und Ansätze zur Kommunikation und dem Dialog über Stammzellforschung mit Schülern, Patienten und Interessierten beschreibt Stefanie Mahler, Pressesprecherin des deutschen Stammzellnetzwerkes (German Stem Cell Network).

Wege in die Wissenschaftskommunikation

Bei Mathematik- und Chemielehrer Sebastian Funk begann der Weg in die Wissenschaftskommunikation mit einem Wetterballon und einer Schneeflocke. Der begeisterte Lehrer beteiligt sich an einer Vielzahl außerschulischer Aktivitäten, um Wissenschaft spannend und verständlich zu gestalten. So setzt er mit seinen Schülern Science Shows um und ist als Autor für verschiedenste Wissensformate bei Radio und TV tätig.

Ein neues Portal für den Wissenschaftsjournalismus: Higgs.ch

Es nennt sich Higgs.ch und ist ein neues Portal für den Wissenschaftsjournalismus aus der Schweiz mit „Wissenschaftsthemen von A bis Z“, so der Gründer Beat Glogger. Der Mikrobiologe und Wissenschaftsjournalist erklärt im Interview, wieso er in Zeiten der Krise ein neues Portal gründet.

 


Wissenschaftskommunikation.de ist ein gemeinsames Portal von Wissenschaft im Dialog (WiD) mit dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWiK) und der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien des Karlsruher Institut für Technologie (KIT).