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Mehr als Fakten –
Wissenschaft heute kommunizieren
am 3. Mai 2017
in Karlsruhe

Wie kann heutige Wissenschaftskommunikation zur Meinungsbildung beitragen? Welche Formen und Faktoren unterstützen die Vermittlung von Fakten? Gemeinsam mit Ihnen möchten wir mit diesem Symposium über Werte, Haltung und Vertrauen diskutieren und Kommunikationswege einordnen.

Das Symposium findet am Mittwoch, den 3. Mai 2017 ab 13 Uhr in Karlsruhe statt. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunikatoren, Öffentlichkeitsarbeiter und Wissenschaftler.

Abendprogramm

Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18:00 Uhr

Moderation:  Doro Plutte und Ingolf Baur  beide NaWik

Begrüßung und Grußworte

Theresia Bauer  Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Beate Spiegel  Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung
Prof. Dr. Holger Hanselka  Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie
Beatrice Lugger  Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation

Podiumsdiskussion

Wissenschaftskommunikation im Spiegel politischer Debatten und Entscheidungen
– am Beispiel Künstlicher Intelligenz

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Eine der zentralen Aufgaben der Wissenschaftskommunikation ist es, den gesellschaftspolitischen Diskurs zu ermöglichen und zu stärken. Informationen und Einschätzungen aus erster Hand sind dabei wesentlich. Doch wann sollten die an der Entwicklung neuer Technologien beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Dialog mit der Gesellschaft und der Politik suchen? Wie laut sollten sie ihre Meinung, ihre Hoffnungen oder Befürchtungen artikulieren? Welche Wissenschaftskommunikation wiederum ist notwendig für Entscheidungsprozesse in der Politik?

Am Beispiel Künstliche Intelligenz (KI) entspannt sich aktuell eine vielschichtige Debatte. Nach dem Sieg des KI-Systems AlphaGo beim japanischen Brettspiel Go mahnten 2015 Wissenschaftler wie Stephen Hawking vor künstlichen neuronalen Netzen, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind und sich selbst weiterentwickeln.

Weitere Wissenschaftler meinen, diese Netze könnten sich heute in einem Entwicklungsstadium befinden wie das Internet in den 1990ern. Sie seien also nur wenige Jahre oder maximal Jahrzehnte davon entfernt, in nahezu sämtliche Produkte und Dienstleistungen einzufließen. Dies reicht von der intelligenten Verkehrssteuerung über Energienetze bis hin zur potenziellen Überwachung oder gar Steuerung der Gesellschaft. KI-Forscher suchen längst Lösungen in selbst auferlegten Regeln. Die Europäische Union strebt Gesetze zum Umgang mit Robotern und Künstlicher Intelligenz an.

Erhält die Politik die Informationen, die sie braucht für normative Entscheidungen? Können Forschende die weit ausdifferenzierten Entwicklungen noch überblicken und Journalisten, Forschungsfördernde, aber auch die Gesellschaft adäquat darüber informieren? Wie gehen wir künftig mit der Kommunikation speziell von Risiken um?

Podium
Theresia Bauer  Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Prof. Dr. Michael Decker  Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie
Prof. Dr. Matthias Hein  Leiter der „Machine Learning Group“ am Institut für Mathematik und Computerwissenschaften der Universität des Saarlandes
Beatrice Lugger  Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation

Moderation:  Prof. Dr. Carsten Könneker  Chefredakteur von „Spektrum der Wissenschaft“ sowie Professor für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsforschung am Karlsruher Institut für Technologie


Anschließend festlicher Abendempfang anlässlich des 5-jährigen Bestehens des NaWik

Theresia Bauer

 

Theresia Bauer ist seit 12. Mai 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Sie vertritt wichtige Schlüsselbereiche der baden-württembergischen Politik. Von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes wurde sie dreimal (2013, 2015 & 2016) zur „Wissenschaftsministerin des Jahres“ gewählt.

Prof. Dr. Michael Decker

Prof. Dr. Michael Decker ist Physiker, Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung und Leiter des Bereichs „Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft“ am KIT. Er ist Vorsitzender des Beirats „Innovations- und Technikanalyse“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Vorsitzender des Fachbeirats „Technik und Gesellschaft“ des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI) und Sprecher des Netzwerks Technikfolgenabschätzung. Seine Forschungsinteressen: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung, Technikfolgenforschung zur Robotik, Konzeptionen inter- und transdisziplinärer Forschung.

Beatrice Lugger

Beatrice Lugger ist Wissenschaftliche Direktorin am NaWik. Sie ist Wissenschaftsjournalistin, Social Media-Expertin und Chemikerin. Sie war fast zwei Jahrzehnte für zahlreiche deutsche Print- und Onlinemedien u.a. „WIRED“ und „FOCUS“ tätig. Darüber hinaus betreute sie die Social Media-Auftritte internationaler Tagungen wie der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, des Nobel Week Dialogue und des Heidelberg Laureate Forums.

Prof. Dr. Carsten Könneker

Prof. Dr. Carsten Könneker ist Literaturwissenschaftler und Physiker. Der Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft ist auch Professor für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsforschung am Karlsruher Institut für Technologie und Gründungsdirektor des NaWik (2012-2015). Im Frühjahr 2017 erscheint sein Herausgeberband ‚Unsere digitale Zukunft. In welcher Welt wollen wir leben?‘ bei Springer.

Prof. Dr. Matthias Hein

Prof. Dr. Matthias Hein ist Physiker und Informatiker. Er ist Professor für Mathematik und Informatik an der Universität des Saarlandes. Seine Forschungsinteressen gelten dem maschinellem Lernen, Statistik und Optimierung – mit Anwendungen im Bereich Computer Vision und Bioinformatik. Er wurde 2011 mit dem Deutschen Mustererkennungspreis ausgezeichnet und erhielt 2012 einen ERC Starting Grant.

Workshop-Programm

    Moderation: Doro Plutte & Ingolf Baur  beide NaWik

  • 13:00

    Registrierung

  • 13:30

    Begrüßung und Impulsvortrag

    Mit Mut und Haltung – über Wissenschaft reden, sich austauschen, zuhören
    Beatrice Lugger  Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation

  • 14:00

    Raus aus der Wohlfühlecke – warum Fakten nicht reichen

    Worldcafé

    Die Botschaft ist so neu nicht: Wer sein Publikum begeistern will, der muss auch seine eigene Begeisterung zeigen. Und wer zur Meinungsbildung beitragen möchte, der sollte auch seine eigene Einschätzung der Dinge erläutern. Gute Wissenschaftskommunikation braucht also mehr als nüchterne Fakten, selbst wenn viele Forscher eine Kommunikation jenseits von Emotion und Wertung als eine wahre Wohlfühlecke erleben. Dass es sich lohnt, diese Wohlfühlecke zu verlassen, ist die Botschaft dieses Workshops. Denn Wirkung entfaltet Wissenschaftskommunikation nur dann, wenn ihre Protagonisten deutlich sichtbar sind, mit ihrer Begeisterung, ihrer Freude, und manchmal eben auch mit ihrer Enttäuschung.

    Impuls:
    Prof. Dr. Olaf Kramer  
    Universität Tübingen


    Moderation:
    Ulrich Grünewald 
     NaWik
    Kristin Raabe 
     NaWik
    Axel Wagner 
     NaWik

    Social Media – vom Umgang mit der Online-Meute

    Fishbowl-Diskussion und Fallanalysen

    Kleines Trainingslager für den „argumentativen Nahkampf“ in den Sozialen Medien gefällig, wenn sich diese mal von ihrer unfreundlichen Seite zeigen? Wer sich für erfolgversprechende Strategien im Umgang mit Hasskommentaren und Verschwörungstheorien interessiert, ist in diesem Workshop richtig. Erfahrene Social-Media-Profis verraten uns, wie sie in kritischen Situationen kühlen Kopf bewahren und verhindern, dass Diskussionen bei Facebook oder in Blogs aus dem Ruder laufen. Anhand ausgewählter Beispiele analysieren wir gemeinsam, wie wir die Online-Meute nötigenfalls ein wenig bändigen können.

    Michael Büker  Helmholtz-Gemeinschaft
    Bernd Harder  Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.
    Julia Kuttner  tagesschau.de

    Moderation:
    Dr. Tobias Maier  NaWik
    Marc Scheloske  NaWik

    Wissenschaftskommunikation und Bauchgefühl – Ist Rationalität nur eine Fiktion?

    Kamingespräch (ohne Kamin)

    Vom Brexit bis zu Impfgegnern – in Talkshows wird häufig diagnostiziert, dass politische, gesellschaftliche und auch persönliche Entscheidungen zunehmend irrational begründet werden. Damit verbunden folgt die Forderung einer Rückbesinnung auf Rationalität und wissenschaftsgeleitete Politik. Doch sind Menschen wirklich so irrational? Und wie ist Rationalität zu verstehen? Auf welche Weise treffen Menschen Entscheidungen? Und was heißt das für die Wissenschaftskommunikation? Diese und weitere Fragen sollen im Workshop sowohl aus der Perspektive der Psychologie und Kognitionsforschung als auch der Perspektive der Wissenschaftskommunikationsforschung beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert werden.


    Prof. Dr. Markus Knauff 

    Justus-Liebig-Universität Gießen
    Prof. Dr. Annette Lessmöllmann 
    Karlsruher Institut für Technologie

    Moderation:
    Philipp Schrögel  Karlsruher Institut für Technologie

  • 15:30

    Pause

    Informationsstände und „Meet the expert“ im Atrium

    Was gibt es Neues? An den Info-Ständen im Atrium geben wir Ihnen in den Pausen Einblick in verschiedene Projekte.

    Wissenschaftskommunikation.de – Das neue Informations- und Diskussionsportal für Öffentlichkeitsarbeiter und Wissenschaftler ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaft im Dialog (WiD) mit dem NaWiK und der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien des KIT.

    Science in Presentation – In diesem Forschungsprojekt untersuchen KIT & NaWik unterschiedliche Präsentationformen wissenschaftlicher Themen in der Öffentlichkeit. Was kommt wie beim Publikum an?

    NaWik Infostand  – Die Aufgabe des NaWik ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu befähigen, ihre Forschung besser zu kommunizieren. Zusätzlich zu Präsenzseminaren entwickelt das NaWik hierfür zu ausgewählten Themen E-Learning Kurse.

  • 16:00

    Die Geschichtenfabrik – Wissenschaft spannend erzählen

    Interaktiver Workshop

    Wissenschaftler überwinden Hindernisse, erleben Abenteuer, knacken Geheimnisse – und teilen darüber nur selten etwas mit. Denn meist berichten sie lediglich vom Ergebnis ihrer Arbeit. Wo sie scheiterten, was sie inspirierte, was sie immer wieder motivierte, all dies erfährt die Öffentlichkeit nicht. Dabei lässt sich gerade mit diesen Zutaten und etwas Mut eine spannende Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die viel nachhaltiger im Gedächtnis bleibt als das bloße Verkünden von Forschungsergebnissen. Wie aus Daten und Studien Geschichten entstehen, erkunden die Teilnehmer in diesem Workshop.

    Moderation:
    Gordon Bolduan 
     NaWik
    Dr. Ulrike Brandt-Bohne 
     NaWik
    Ingo Knopf  NaWik
    Kristin Raabe  NaWik
    Klaus Wingen  NaWik

    Mobile Reporting – Wissenschaft per Smartphone vermitteln

    Workshop mit Übungen

    Einen wissenschaftlichen Prozess visualisieren, über eine Konferenz berichten oder selber vor der Kamera zu Wort kommen: Mobile Reporting bietet genau dafür eine große Chance. Die Referentin Mai-Thi Nguyen-Kim, promovierte Chemikerin und preisgekrönte Kommunikatorin, vermittelt mit Live-Demonstrationen wertvolle Einblicke in ihre Arbeitsweise. Als Teilnehmer dieses Workshops üben Sie in spielerischer Atmosphäre den Umgang mit dem Medienwerkzeug Smartphone. Dazu gehört auch, eigene Beiträge zu erstellen. Nur Mut!

    Impuls:
    Dr. Mai Thi Nguyen-Kim 
    Freie Wissenschaftsjournalistin

    Moderation:
    Dr. Ulrike Brandt-Bohne  NaWik
    Axel Wagner  NaWik

    Ohne Worte überzeugen – die Kraft der nonverbalen Kommunikation

    Workshop mit Übungen

    Die Fakten stimmen, die Argumente sind schlüssig – aber welche Botschaft sendet der Körper? Wenn sich Menschen auf einen Vortrag oder ein Interview vorbereiten, widmen sie sich vor allem dem sachlichen Inhalt. Doch nur die Wenigsten machen sich Gedanken darüber, was sie mit Körperhaltung und Stimme vermitteln. Dabei ist nonverbale Kommunikation entscheidend dafür, wie wir beim Publikum ankommen! Mit dieser ältesten Form zwischenmenschlicher Verständigung untermauern wir unsere Werte und erzielen Wirkung. In unserem Workshop lernen die Teilnehmer, die Signale des Körpers bewusst wahrzunehmen und einzusetzen.

    Moderation:
    Doro Plutte
      NaWik
    Ulrich Grünewald  NaWik

Prof. Dr. Markus Knauff

Prof. Dr. Markus Knauff ist Ordinarius für Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung an der Universität Gießen. Seit 2012 leitet er das DFG Schwerpunktprogramm „New Frameworks of Rationality“. In dem interdisziplinären Forschungsverbund geht es nicht nur um die Frage, ob Menschen rational denken und entscheiden, sondern auch um die noch grundsätzlichere Frage, was als rational oder irrational gelten soll. Für Knauff hat dieses Thema auch Konsequenzen weit über die Wissenschaft hinaus, zum Beispiel im Rechtssystem. Für ihn denken Menschen oft viel rationaler als wir annehmen. Und: In einer immer komplizierteren Welt sollten wir unsere Vernunft noch mehr nutzen und weiter auszubauen.

Prof. Dr. Annette Lessmöllmann

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann hat die Professur für Wissenschaftskommunikation mit dem Schwerpunkt Linguistik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) inne. Sie leitet die Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien und verantwortet die Studiengänge „Wissenschaft – Medien – Kommunikation“ (B.A. und M. A.). Als Kognitionswissenschaftlerin treibt sie die Überlegung um, wie Menschen medial vermittelte, wissenschaftsbezogene Botschaften rezipieren, verstehen und bewerten. Die Grundfrage für sie lautet: Wie rational und evidenzbasiert kann Wissenschaftskommunikation überhaupt sein?

Philipp Schrögel

Philipp Schrögel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Science In Presentations an der Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik am KIT. Der Diplom-Physiker hat auch einen Master in Public Policy an der Harvard Kennedy School of Government erworben und war anschließend als Berater für Wissenschaftskommunikation und Bürgerbeteiligung tätig. In seiner Forschung und freiberuflichen Tätigkeit als Wissenschaftskommunikator beschäftigt er sich mit der Frage, wie Wissenschaftskommunikation Menschen erreicht. Insbesondere interessieren ihn kreative Ansätze – von Wissenschafts-Comics über Science Slams bis zu Science Street Art.

Prof. Dr. Olaf Kramer

Prof. Dr. Olaf Kramer ist Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation an der Universität Tübingen und Leiter der Forschungsstelle Präsentationskompetenz. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern gehören Science Communication, Kommunikative Kompetenz, Politische Kommunikation sowie Digitale Rhetorik und Virtualität. Er ist vielseitig tätig, beispielsweise als Mitglied der Leitungsrunde Jugend präsentiert, bei der Konzeption und Moderation der Science-Notes-Reihe, als Mitglied der durch die Exzellenzinitiative geförderten LEAD Graduate School, als rhetorische Beratung bei zahlreichen Fernsehbeiträgen und Leiter von rhetorischen Weiterbildungs-veranstaltungen für Verbände und Unternehmen.

Kristin Raabe

Kristin Raabe hat Biologie und Philosophie studiert und ist seit knapp 20 Jahren Wissenschaftsjournalistin. Sie arbeitet u.a. für das WDR-Wissenschaftsmagazin „Quarks & Co“, die DLF-Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ und die Wissenschaftszeitschrift „Technology Review“. Für ihre Radio- und Fernsehbeiträge wurde sie mehrfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus. Seit 2009 bildet sie an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Deutschen Welle Akademie den journalistischen Nachwuchs aus. Am NaWik gibt sie Video-, Dialog-, Schreib- und Präsentationsseminare.

Axel Wagner

Axel Wagner ist Biologe und Wissenschaftsjournalist. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er vor allem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Er ist Redakteur in der Abteilung Wissenschaft und Bildung des SWR. Für die Sendung Odysso, das Wissensmagazin des SWR-Fernsehens, ist er als Chef vom Dienst tätig. Seit 2010 präsentiert er das Wissensformat „frag Odysso mit Axel Wagner“. Er hat zahlreiche Reportagen und Dokumentationen produziert. 2013 veröffentlichte er sein Buch „Das Tier in Dir“. Am NaWik gibt er Präsentations-, Medien-, Interview-, Video- und Dialogseminare.

Ulrich Grünewald

Ulrich Grünewald ist Physiker, Wissenschaftsjournalist und Filmemacher. Seit 1999 arbeitet er freiberuflich für Hörfunk und Fernsehen, hauptsächlich in den Wissenschaftsredaktionen des WDR, z.B. Quarks & Co. Seit 2007 erstellt er außerdem Imagefilme für Forschungsinstitute. Und er steht regelmäßig als Schauspieler für Improvisationstheater auf der Bühne. Seit 2012 ist er Dozent am NaWik und gibt Präsentations-, Interview- und Dialog-Seminare sowie Science Slam Seminare.

Bernd Harder

Bernd Harder ist Politikwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist. Nach Redaktionstätigkeiten bei Zeitschriften wie „Wellfit“ und „Ärztliche Praxis“ arbeitet er derzeit in der Kommunikationsabteilung eines großen Labordienstleisters. Für die „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP) bloggt er täglich über Behauptungen und Erklärungsansätze, die sich wissenschaftlich nicht belegen lassen, und zieht sich damit den Zorn von Esoterikern, Pseudomedizinern und Verschwörungsfans zu.

Marc Scheloske

Marc Scheloske ist Sozialwissenschaftler, freier Wissenschaftsjournalist und Experte für Social Media in der Wissenschaftskommunikation. Als Redakteur war er bis Ende 2010 knapp drei Jahre für das Blogportal ScienceBlogs.de verantwortlich. Seit 2011 gibt er sein Know-How zur Online-Wissenschaftskommunikation in Seminaren weiter – seit 2013 als Dozent am NaWik. Zudem ist er Experte in der Risiko- und Krisenkommunikation.

Dr. Tobias Maier

Tobias Maier ist promovierter Biologe mit über zehn Jahren Forschungserfahrung an international führenden Instituten. Seine wissenschaftlichen Fachartikel wurden unter anderem in Science und Cell publiziert. Er hat mehrere Jahre Erfahrung als selbstständiger Trainer für Kurse für Wissenschaftler und ist seit 2015 Dozent am NaWik. Herr Dr. Maier schreibt seit 2008 das Blog „WeiterGen“ auf den ScienceBlogs.

Gordon Bolduan

Gordon Bolduan ist als Informatiker und Journalist am Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“ und am Center for IT-Security, Privacy and Accountability an der Universität des Saarlandes für die Wissenschaftskommunikation verantwortlich. Zuvor arbeitete er als Redakteur der Technology Review und gewann im Jahr 2007 den Journalistenpreis Informatik. Als NaWik-Dozent gibt er Schreibseminare.

Klaus Wingen

Klaus Wingen ist Diplom-Psychologe und Journalist. Er blickt auf journalistische Erfahrung als Redakteur beim Mannheimer Morgen zurück. Klaus Wingen leitete viele Jahre die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Mannheimer Universitätsklinikums. Als Lehrbeauftragter an der Hochschule Ludwigshafen unterrichtet er dort in einem Master-Studiengang das Fach „Marketing and Communication in Healthcare“. Am NaWik gibt Klaus Wingen Risiko- und Krisenkommunikationsseminare sowie Schreibseminare.

Dr. Ulrike Brandt-Bohne

Ulrike Brandt-Bohne ist promovierte Biologin mit langjähriger Forschungserfahrung an international führenden Instituten. Parallel zur wissenschaftlichen Tätigkeit stand sie als Moderatorin für das ARD-Wissensmagazins „Kopfball“ und andere Formate vor der Kamera. Als Wissenschaftsjournalistin schreibt sie Drehbücher für den SWR, moderiert Veranstaltungen und schreibt auf eigenen Plattformen. Am NaWik bringt sie ihre Expertise beim Scientific Writing und den Onlineseminaren ein.

Ingo Knopf

Ingo Knopf hat ein Biochemiestudium in Berlin und ein Filmstudium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München absolviert. Er war 10 Jahre lang Redakteur in der Wissenschaftsabteilung des WDR und unter anderem für Sendungen wie „Quarks & Co“, das junge Wissensmagazin „Kopfball“ und innovative Formate zuständig. Heute arbeitet er als Wissenschaftsjournalist für Internet und Fernsehen und erstellt Filmbeiträge, Dokumentationen und Sendungen für WDR, ARD, ZDF und ARTE.  Am Nawik gibt er Video-, Dialog-, Interview-, Medien- und Präsentationsseminare.

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim

Mai Thi Nguyen-Kim ist promovierte Chemikerin und Wissenschaftskommunikatorin. Während ihrer Doktorarbeit, die sie am Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung und der Harvard University absolvierte, engagierte sich Mai Thi für Wissenschaft auf der Bühne, bei Science Slams, Falling Walls und TEDxBerlin. Mit ihren YouTube-Kanälen „schönschlau“ und „The Secret Life Of Scientists“ verschob sich ihr Schwerpunkt auf die Videoproduktion. Für funk, die Online-Plattform von ARD und ZDF, ist Mai Thi derzeit als Redakteurin, Moderatorin und Produzentin tätig.

Doro Plutte

Doro Plutte ist Journalistin, Moderatorin und Kommunikationstrainerin. Sie arbeitet vor und hinter der Kamera, hat verschiedene Sendungen für das ZDF und den NDR moderiert und ist Autorin der ZDF-Sendereihe „37 Grad“. Als Veranstaltungsmoderatorin und Kommunikationstrainerin ist Doro Plutte für renommierte Unternehmen und Bildungseinrichtungen aktiv. Sie besitzt einen Hochschulabschluss als Coach. Neben Coachings gibt sie am NaWik Präsentations-, Medien und Interviewseminare.

Michael Büker

Michael Büker ist Physiker, Wissenschaftskommunikator und Science Slammer. In den Sozialen Medien hat er die Helmholtz-Gemeinschaft und die Falling Walls Foundation vertreten. Er schreibt unter anderem für das PM Magazin, und sein unterhaltsames Sachbuch „Ich war noch niemals auf Saturn“ ist im Ullstein Taschenbuchverlag erschienen. Er hält Vorträge über physikalische Themen für ein gemischtes Publikum und gewann 2014 den Publikumspreis im Bundesfinale des im FameLab-Wettbewerbs.

Ingolf Baur

Ingolf Baur ist Physiker, Wissenschaftsmoderator und Filmemacher. Seit 1994 moderiert er diverse Wissenschaftssendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Momentan die Sendung “nano” in 3sat und “Projekt Zukunft” bei der Deutschen Welle in deutscher und englischer Sprache. Außerdem gestaltet er als Filmemacher Reportagen zu naturwissenschaftlichen Themen. Am NaWik gibt er Stimm- und Präsentationsseminare.

Julia Kuttner

Julia Kuttner ist Journalistin und Diplom-Politikwissenschaftlerin. Sie ist seit 2008 Redakteurin bei ARD-aktuell in Hamburg. Seit zwei Jahren betreut sie als Mitglied des Social-Media-Teams die Facebook- und Twitterkanäle von tagesschau, tagesthemen, nachtmagazin und www.tagesschau.de. Allein auf Facebook haben sie und ihr Team täglich mit durchschnittlich 12.000 Kommentaren zu tun. Als öffentlich-rechtliche Medienvertreter gehören sie zu den am schärfsten beschossenen Social-Media-Redaktionen.

Anmeldung und Kontakt

Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit uns!
Sie können sich für das gesamte Symposium, das Workshop-Programm oder auch nur für die Abendveranstaltung anmelden.  Zur Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis 21. April 2017.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte Frau Annika Möller per Mail unter symposium@nawik.de oder telefonisch 0721 608 41 654.

Anfahrt

Die Veranstaltung findet statt im:

Kollegiengebäude Mathematik 

Gebäude 20.30 auf dem Campus Süd des KIT
Englerstr. 2
76131 Karlsruhe

Haltestelle: Kronenplatz, von dort sind es ca. 3 min Fußweg

Parkmöglichkeiten (kostenpflichtig) finden Sie im Parkhaus “Universität“ in der Waldhornstraße.