Am 06. und 07. Mai 2021 war es wieder soweit: Die zweite WissKon – die NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – fand statt. Dieses Jahr Corona-bedingt rein virtuell an zwei Vormittagen. Über 200 Teilnehmende tauschten sich aus, diskutierten mit und nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen.

In den Grußworten zeichneten Beatrice Lugger, Geschäftsführerin des NaWik, Prof. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und Prof. Carsten Könneker ein Bild davon, welchen Stellenwert die Wissenschaftskommunikation bereits erreicht hat und was in den nächsten Jahren zu erwarten ist.

Auf die demokratische Verantwortung von Wissenschaftler*innen ging Dr. Susanne Hecker – Leiterin des Forschungsbereichs Gesellschaft und Natur am Museum für Naturkunde Berlin, Erste Vorsitzende des Europäischen Vereins für Bürgerwissenschaften (ECSA), Leitung von Bürger schaffen Wissen am MfN – in ihrer Keynote ein. Am Beispiel des Forschers Hans, der Citizen Science gegenüber kritisch eingestellt ist, skizzierte sie Vorteile und Notwendigkeit von Citizen-Science-Projekten.

Im Anschluss an die Keynote des ersten Tages stand der direkte Austausch der Teilnehmenden im Fokus. In insgesamt acht Workshops tauschten sich kommunizierenden Wissenschaftler*innen zu den folgenden Themen aus:

Der zweite Veranstaltungstag startete mit der Keynote von Dr. Michael Blume, Beauftragter gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg. Er ging darauf ein, woher Verschwörungsmythen kommen und wie mit ihnen und den Anhängern solcher Mythen umgegangen werden kann. Ein hochbrisantes Thema in diesen Tagen, das auch unter den Teilnehmenden der WissKon21 viel Interesse hervorrief.

Im Anschluss gaben Dr. Philipp Niemann und Dr. Ulrike Brandt-Bohne vom NaWik Einblicke in die Präsentationsforschung vor Ort. Dabei kamen Perspektiven und Tipps aus Praxis und Wissenschaft zur Sprache: Was macht eine gute Präsentation aus und wie wird solche Forschung betrieben?

Den Abschluss des zweiten Tages sowie der gesamten WissKon21 bildeten die Projektvorstellungen im 7×7-Format. In jeweils sieben Minuten gaben kommunizierende Forschende Einblicke in ihre Aktivitäten.

 

Mit dabei waren:

 

Mitschnitte der WissKon21 sind auf unserem YouTube-Kanal verfügbar:

Keynote von Dr. Susanne Hecker

Keynote von Dr. Michael Blume

Forschung am NaWik – das Forschungsprojekt „Science In Presentations“

Herzlich Willkommen zur WissKon21 – der NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die diesjährige WissKon findet rein digital am 06. und 07. Mai 2021 jeweils vormittags statt. Hier dreht sich alles um Forschende und ihre Dialoge mit der Öffentlichkeit und Medien. Mit der WissKon bietet das NaWik jährlich eine Plattform für einen offenen und kreativen Austausch.

Hier geht es zum Programm und Anmeldung >> mehr

WissKon 2021

Die nächste NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler findet am 06. und 07. Mai 2021 statt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und für mehr Planungssicherheit haben wir uns nun für eine rein virtuelle Veranstaltung entschieden. Mit dem Call for Contribution suchen wir Ihre Beiträge und Ideen für Workshops oder Projektvorstellungen.

Der Call ist offen bis 01. Februar 2021.

Sie forschen selbst und treten mit Nicht-Spezialisten in den Dialog? Sprechen Sie bei der NaWik-Konferenz über Ihr Projekt, stellen Sie Ihre Ideen vor und tauschen Sie Erfahrungen mit anderen kommunizierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus.

Wir bieten mit der WissKon21 an zwei Vormittagen die Möglichkeit dafür – dieses Jahr als rein virtuelle Veranstaltung.

Machen Sie mit! Gestalten Sie mit! Bringen Sie Ihre Themen ein!

 

Sie haben zwei Möglichkeiten:

Pitch für einen digitalen Workshop am 06. Mai 2021

Sie haben eine Idee für einen interaktiven Workshop zur Wissenschaftskommunikation, der für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spannend sein könnte? Sie wollen mit Ihrem Workshop kommunizierende Forschende unterstützen? Einreichungen für interaktive Settings sind willkommen!
Reichen Sie Ihre Kurzbeschreibung mit ersten Details zur möglichen digitalen Interaktion ein.
Rahmenvorgaben: Dauer: 60 Minuten | Umsetzung mit Zoom | 10-30 Teilnehmende.
Einreichungsformat: Textdatei mit maximal 1.500 Zeichen – plus Titel – plus Kontaktdaten – gerne mit weiterführenden Links, ggf. Bilder

 

Pitch für eine digitale Projektvorstellung am 07. Mai 2021

Das Format 7×7 (7 Projekte in 7 Minuten) hat inzwischen Tradition am NaWik. Stellen Sie Ihr Kommunikationsprojekt vor, mit dem Sie in Dialog treten, auf Forschung oder Forschende aufmerksam machen oder mehr.
Schicken Sie uns eine Kurzbeschreibung Ihres speziellen Kommunikationsprojekts, das Sie auf der WissKon am 7. Mai vituell in einem 7-Minuten-Vortrag vorstellen möchten.
Rahmenvorgaben: Dauer: 7 Minuten | Zustimmung zur Übertragung via Stream.
Einreichungsformat: Textdatei mit maximal 1.500 Zeichen – plus Titel – plus Kontaktdaten – gerne mit weiterführenden Links, ggf. Bilder

 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!
Bitte senden Sie diese formlos per E-Mail an: WissKon@nawik.de
Einsendeschluss ist der 01. Februar 2021

Die Anmeldung zur WissKon wird im ersten Quartal des neuen Jahres geöffnet. Wenn Sie sich ein Bild vom Format 7×7 machen möchten, finden Sie hier einen Mitschnitt der WissKon20.

Corona-bedingt durften nur knapp 40 Teilnehmende persönlich nach Karlsruhe kommen, aber rund 250 Zuschauer nutzten beispielsweise den YouTube-Kanal des NaWik, um die „Wisskon“ – die NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von außerhalb zu verfolgen. Damit hat dieses Hybrid-Format – präsent vor Ort plus virtuell im Livestream – seine Feuertaufe ausgesprochen erfolgreich bestanden. Wie ein Roter Faden zog sich eine Botschaft durch alle Beiträge: Es ist wichtiger als je zuvor, dass WissenschaftlerInnen ihre Arbeit authentisch selbst kommunizieren – und dass dieser zusätzliche Einsatz auch belohnt wird.

In ihrer Begrüßung untermauerte Beatrice Lugger, Direktorin und Geschäftsführerin des NaWik, den Anspruch dieser künftig jährlich stattfindenden Konferenz: Ergänzend zu bestehenden Formaten für WissenschaftsjournalistInnen („Wissenswerte“) und WissenschaftskommunikatorInnen („Forum Wissenschaftskommunikation“) mit der „WissKon“ eine Plattform zu schaffen, die dem Austausch von kommunizierenden Forschenden dient. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig es sei, dass die Forschenden ihre Arbeit selbst erläutern können. Beatrice Lugger: „Noch nie waren politische Entscheidungen so eng an die Wissenschaft gekoppelt wie in dieser Krise.“

Richtungsweisende Keynote-Speaches, die diesen Anspruch untermauerten, kamen von Cordula Kleidt (Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF) sowie von dem Initiator der Scientists for Future, Dr. Gregor Hagedorn. Cordula Kleidt hob hervor, dass Wissenschaftskommunikation im BMBF als strategisch wichtiges Ziel der Forschungspolitik verstanden werde. Sie erläuterte die entsprechenden konkreten Bestrebungen des Hauses – beginnend mit dem Grundsatzpapier Wissenschaftskommunikation bis hin zur sogenannten #FactoryWisskomm, die zu einem Kulturwandel in Sachen Wissenschaftskommunikation beitragen soll. Hagedorn verwies auf die hohe gesellschaftspolitische Bedeutung der Wissenschaftskommunikation und appellierte an die Forschenden, Wissenschaft nicht nur zu erklären, sondern auch Position zu beziehen – im Sinne von weniger „vorsichtiger“ und mehr „mutiger“ Kommunikation.

Nicht ganz alltägliche Wege der Wissenschaftskommunikation zeigte das Format 7 x 7 auf, in dem sieben InitiatorInnen unterschiedlichster Projekte jeweils sieben Minuten Zeit hatten, ihren Weg zu skizzieren, um wissenschaftliche Themen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Mit dabei waren

Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

 

Mit der WissKon – der NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten wir jährlich eine Plattform für einen offenen und kreativen Austausch. Hier dreht sich alles um Forschende und ihre Dialoge mit der Öffentlichkeit.

Ganz nach dem Motto „nach der WissKon ist vor der WissKon“ befinden wir uns, nach einer erfolgreichen WissKon21, in der Planung für die nächste NaWik-Konferenz.

 

WissKon21

Die zweite NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fand am 06. und 07. Mai 2021 rein virtuell jeweils vormittags statt. Über 200 Teilnehmende tauschten sich aus, diskutierten mit und nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen.

Das Programm zur #WissKon21 finden Sie hier.

Mittschnitte der Veranstaltung gibt es auf unserem YouTube Kanal.

>>> zum Bericht mit Impressionen der digitalen Veranstaltung

Darunter die Keynote von Dr. Susanne Hecker

Keynote von Dr. Michael Blume

Forschung am NaWik – das Forschungsprojekt „Science In Presentations“

Projektvorstellungen im 7×7-Format

Archiv

WissKon 2020

Corona-bedingt durften am 7. September 2020 nur knapp 40 Teilnehmende persönlich in Karlsruhe dabei sein, aber rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die WissKon über den YouTube-Kanal des NaWik.

>>> zum Bericht mit Impressionen der Veranstaltung

>>>zum Kurzclip

Einen Mittschnitt der Veranstaltung gibt es auf unserem YouTube Kanal


Am Rande der WissKon20 sind weitere Videos der Interviewreihe „Wissenschaftskommunikation im Profil“ entstanden. >>> zur Videoreihe

 

NaWik-Symposium 2019

Rund 100 Wissenschaftskommunikationsbegeisterte waren zum #NaWik19 Symposium nach Karlsruhe gekommen. Unter dem Motto „Und jetzt Du!“ waren Forschende angesprochen, die in unterschiedlichen Formaten mit der Öffentlichkeit und den Medien kommunizieren.

>>> zum Bericht

>>> Zur Fotogalerie

>>> Zum Kurzclip

 

     

Gesucht sind Beiträge für die

WissKon 2020

Die NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter
am 20. März 2020 in Heidelberg

Sie forschen selbst und treten mit Nicht-Spezialisten in den Dialog? Sprechen Sie bei der NaWik-Konferenz über Ihr Projekt, stellen Sie Ihre Ideen vor und tauschen Sie Erfahrungen mit anderen kommunizierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus.

Wir bieten mit der WissKon – Wissenschaftskommunikations-Konferenz –
einen Tag lang die Möglichkeit dafür.

Machen Sie mit! Gestalten Sie mit! Bringen Sie Ihre Themen ein!
Sie haben zwei Möglichkeiten:

Projektvorstellungen im Slot 7×7
Schicken Sie uns eine Kurzbeschreibung Ihres speziellen Kommunikationsprojektes, das Sie auf der WissKon in einem 7-Minuten-Vortrag vorstellen möchten. (Maximal 500 Wörter – plus Titel – plus Kontaktdaten)

Pitch für einen 90-Minuten-Slot
Sie haben eine Idee für einen kleinen Workshop (max. 20 TN), eine Themensession, eine inspirierende Aktion? Reichen Sie Ihre Kurzbeschreibung ein. (Maximal 500 Wörter – plus Titel – plus Kontaktdaten)

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Bitte senden Sie diese formlos per E-Mail an:
WissKon@nawik.de

Einsendeschluss ist der 18. Dezember 2019

 

Aus unserem NaWik-Symposium wird WissKon!

Unter dem Titel WissKon – die Wissenschaftskommunikations-Konferenz – wird das NaWik den in der Kommunikation aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch im Jahr 2020 eine Plattform für einen offenen und kreativen Austausch bieten.

Aufgrund der Sicherheitsregelungen zu COVID-19 werden jedoch nur rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort dabei sein können. Für alle weiteren Interessierten werden wir einen Livestream anbieten.

Die WissKon ist eine eintägige Veranstaltung, in der sich alles um Forschende und ihre Dialoge mit der Öffentlichkeit dreht.

Welche besondere Rolle und Verantwortung haben sie?

Welche Kommunikationsprojekte machen besonders Spaß?

Welche Medien eignen sich für welche Ziele?

Diese und weitere Themen werden bei der NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beleuchtet.

 

Hier geht es zum Programm für die WissKon am 7. September 2020

SAVE THE DATE

WissKon – Die NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Aus unserem NaWik-Symposium wird WissKon!

Unter dem Titel WissKon – die Wissenschaftskommunikations-Konferenz – wird das NaWik den in der Kommunikation aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch im Jahr 2020 eine Plattform für einen offenen und kreativen Austausch bieten.

Die WissKon ist eine eintägige Veranstaltung, in der sich alles um Forschende und ihre Dialoge mit der Öffentlichkeit dreht.

Welche besondere Rolle und Verantwortung haben sie?

Wie funktioniert das Wechselspiel mit den anderen Akteuren?

Welche Kommunikationsprojekte machen besonders Spaß?

Welche Medien eignen sich für welche Ziele?

Diese und weitere Themen werden bei der NaWik-Konferenz für kommunizierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beleuchtet.

Merken Sie sich den Termin schon heute vor.

In Kürze werden wir einen Call for Contribution ausrufen.

Die Online-Anmeldung wird Anfang 2020 frei geschaltet. Die Plätze werden auch in diesem Jahr limitiert sein.

Wie kommunizierst Du deine Forschung einem fachfremden Publikum? Um genau diese Frage geht es in der Videoreihe “Wissenschaftskommunikation im Profil” des NaWik. Hier geben Forschende Einblicke in ihre vielfältigen Wisskomm-Projekte.

In den letzten Wochen ist die Videoreihe weiter gewachsen – nun sind auch die Projektvorstellungen der WissKon21 dort zu finden:

Lisa Krammer führt die Zuhörer*innen in ihrem Podcast „mundART“ an linguistische Themen heran, indem sie diese mit den persönlichen Geschichten ihrer Gäste verbindet. Wichtig ist der Sprachwissenschaftlerin dabei, nicht nur zu unterhalten, sondern linguistische Themen in einen größeren, gesellschaftlichen Zusammenhang einzubetten und ein individuelles Sprachbewusstsein zu schaffen.

 

Prof. Patrick Glauner kam auf der „Science Bench“ mitten in der Stadt ins Gespräch mit Passant*innen zum Thema Künstliche Intelligenz. Das Ziel ist, Bürger*innen auf Augenhöhe zu begegnen und Menschen anzusprechen, die durch übliche Outreach-Aktivitäten wissenschaftlicher Einrichtungen kaum erreicht werden.

Dr. Sabina García Peter ist promovierte Soziologin und engagiert sich beim Wissenschaftstag #4GenderStudies. Gemeinsam mit anderen Forschenden aus dem Bereich der Geschlechterforschung macht sie jährlich am 18. Dezember darauf aufmerksam, welche gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz dieses Forschungsfeld hat.

Manuel Neumann teilt seine Begeisterung für Politikwissenschaften auf seinem Instagram-Kanal @PoWi_Manu und erreicht damit Personen fernab von Hörsälen und Vortragsräumen. Dort erklärt er politische Zusammenhänge, bereitet Erkenntnisse aus der Forschung auf und gibt Einblicke in sein wissenschaftliches Arbeiten.

Dr. Christine Michel lässt ihren Enthusiasmus für die Wissenschaftskommunikation in ihre Lehrveranstaltungen mit einfließen – so zum Beispiel im Rahmen ihres Seminars Projektmanagement an der Universität Leipzig. Aus ihren Erfahrungen heraus kann sie anderen Lehrenden nur ans Herz legen, Wissenschaftskommunikation in die bestehende Lehre zu integrieren und auszuloten, was mit der Studienordnung vereinbar ist.

Ass.-Prof. Philipp Spitzer verhilft mit seinem Projekt SpottingScience Interessierten zu einem neuen, chemischen Blick auf alltägliche Dinge. Den Start des Projekts bildeten QR-Codes, die auf dem Gelände der Universität Wien verteilt zu finden sind. Darüber hinaus gibt es mittlerweile viele weitere Unterprojekte, wie den Instagram-Kanal oder informative Bierdeckel, die in der Kneipe zum Austausch anregen.

Als @dieWissenschaftlerin begeistert Amelie Reigl ihre Follower*innen auf TikTok mit Einblicken in ihren Alltag als Biologin – dazu gehören Experimente und Erklärvideos aber auch Ausschnitte aus dem privaten Alltag.

 

 

Alle Videos der Reihe „Wissenschaftskommunikation im Profil“ sind auf dem NaWik-YouTube-Kanal abrufbar.

Wissenschaftskommunikator*innen standen in den letzten Monaten zunehmend im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch wer kommuniziert überhaupt Wissenschaft? Und wie gelingt der Einstieg in die Wissenschaftskommunikation?

Diese Fragen stellte sich Annika Wormer im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur am NaWik. Aus ihren Recherchen und Überlegungen entstand das Schaubild “Wege in die Wissenschaftskommunikation”, das auf einen Blick die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in die Kommunikation aufzeigt. 

Hier erzählt Annika, wie sie auf ihre Projektidee und die visuelle Umsetzung kam.

Annika Wormer: Schon zu Beginn meines Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur hat mich die Frage beschäftigt, wer eigentlich Wissenschaft kommuniziert und wie man einen Einstieg in die Wissenschaftskommunikation findet. Ich habe den Eindruck, dass für viele Menschen diese Frage ungeklärt ist. Also beschloss ich mein FSJ-Projekt diesem Thema zu widmen und meine Ergebnisse visuell und leicht verständlich darzustellen. So kam das eine zum anderen und es entstand ein Schaubild, in dem ich beispielhaft verschiedene Wege in die Wissenschaftskommunikation illustriert habe. Dadurch konnte ich meine Leidenschaft für Design mit einbringen und auf einem Blick zeigen, dass es viele unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten es gibt.

Mit beeinflusst und inspiriert hat mich meine Mitarbeit als Autorin bei der Plattform Wissenschaftskommunikation.de bei der das NaWik gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog und dem Studiengang Wissenschaft Medien Kommunikation Themen rund um die Wissenschaftskommunikation aufbereitet. Hier werden unterschiedliche Jobprofile, also Wege in die Wissenschaftskommunikation aufgezeigt, die ich, zusätzlich zu weiteren Karriereverläufen als Basisidee nutzte und daraus verschiedene Beispiel-Charaktere für mein Schaubild entwickelte.

Ich hoffe, dass sich vielleicht die eine oder andere Person darin wieder entdeckt. Und für diejenigen, die gerne in die Wissenschaftskommunikation einsteigen möchten, könnte mein Schaubild einen Anreiz dafür geben, sich zu trauen und einfach anzufangen. Denn die Wege in die Wissenschaftskommunikation sind so vielfältig wie die Wissenschaftskommunikation selbst und da ist für jeden was dabei.

Auch ich bin mit diesem FSJ ganz unverhofft in der Wissenschaftskommunikation gelandet!

Annika Wormer absolvierte von September 2020 bis August 2021 ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ Kultur) am NaWik.

Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich mich zurechtgefunden habe, da wirklich sehr viel für mich neu war und ich nicht damit gerechnet habe, das Wissenschaftskommunikation so vielfältig sein kann. Da in meiner ersten Woche am NaWik die Wisskon, die Konferenz für kommunizierende Forschende, stattfand, habe ich direkt einen ultimativen Einblick in verschiedene Kommunikationsansätze bekommen. In einem Jahr konnte ich daher viele Aspekte der Wissenschaftskommunikation kennenlernen und wirklich sehr viel mitnehmen. Ich würde jeder Person, die Interesse an der Wissenschaftskommunikation hat, ans Herz legen, einfach mal mit der Kommunikation loszulegen und schauen, wie es sich weiterentwickelt.

PDF zum freien Download 

Stina Börchers studierte zunächst Biologie und Neurowissenschaften an der Universität Bremen und promoviert nun über die Rolle der Kommunikation von Körper und Gehirn in Bezug auf Essverhalten und Emotionalität an der Universität Göteborg in Schweden. Seit 2016 ist sie als Wissenschaftskommunikatorin unter dem Namen @stina.biologista in den sozialen Medien aktiv um sowohl Licht auf den Arbeitsalltag eine Wissenschaftlerin zu werfen, als auch Nutzer*Innen verschiedene wissenschaftliche Themen näher zu bringen. 2020 erhielt sie für ihre Instagramstory zur Infodemie den Sonderpreis des Fast Forward Science Awards. Außerdem kollaborierte sie mit dem Youtube Kanal des MDR Wissen („Science vs. Fiction“). Für den Swedish Research Council schrieb sie eine englischsprachige Serie über Wissenschaftskommunikation für Forschende und entwickelte später Workshops zum Thema., u.a. auch für die WissKon 2021. Als NaWik-Dozentin gibt Stina Börchers virtuelle Basis- und Social-Media-Seminare.


Dr. Schascha Vogel ist Gründer der science birds und entwickelt unter anderem Science Escape Rooms, um für Wissenschaft zu begeistern. Eingesperrt in einen Raum, müssen die Teilnehmer*innen in diesem Fall eben wissenschaftliche Rätsel lösen, um dem Escape Room zu entkommen. Auf diese Art befassen sich die Teilnehmer*innen spielerisch mit wissenschaftlichen Phänomenen und Informationen – und mit etwas Glück wollen sie auch nachher noch mehr von der Wissenschaft hinter den Rätseln verstehen.

Wer selbst einen Science Escape Room bauen möchte, ist in der Gestaltung völlig frei. Hat man eine gute Geschichte, reichen schon ein paar Zettel, so sein Tipp.

Dr. Sascha Vogel hat das Projekt am Rande der WissKon 20 in einem kurzen Videoportrait vorgestellt. Das Video ist Teil der Reihe „Wissenschaftskommunikation im Profil“ auf dem NaWik-YouTube-Kanal.