Kerstin Göpfrich – Ring-a-Scientist


Ring A Scientist – Mit digitalen Klassenfahrten kommt das Labor ins Klassenzimmer.

Die reizvolle Erfahrung, die medizinische Forschung in Schulklassen vorzustellen, kennt Kerstin Göpfrich aus ihrer Promotionszeit, die sie in England verbrachte. Die Idee, dass Forschende sozusagen auf Bestellung von Seiten der Lehrerinnen und Lehrer in Schulen gehen, nahm sie mit zurück an das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Stuttgart. Nur kosten persönliche Besuche vor Ort in den Klassenzimmern viel Zeit benötigen.

Deshalb bringt sie heute mit Ring-a-Scientist Forschende live per Webcam ins Klassenzimmer. Mit Ring-a-Scientist möchte sie Schülerinnen und Schüler über das lokale Umfeld hinaus für Naturwissenschaften begeistern und gleichzeitig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Kommunikation erleichtern. Außerdem bekommen die Schülerinnen und Schüler so Einblicke ins Labor und können das eine oder andere Experiment live mitverfolgen. Mehr als 50 Forschende bieten auf der Plattform Ring-a-Scientist inzwischen Live-Schalten in neun Sprachen an. So ein Besuch lässt sich gut in den Unterricht und den Lehrplan integrieren, ist Göpfrich sicher.

Dr. Kerstin Göpfrich hat das Projekt Ring-a-Scientist gemeinsam mit Karl Gödel initiiert und umgesetzt. Die Biophysikerin ist Post-Doc am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Stuttgart. Sie hat das Projekt beim NaWik-Symposium 2019 „Und jetzt Du!“ vorgestellt.

Das Video ist Teil der Reihe „Wissenschaftskommunikation im Profil“ auf dem NaWik-YouTube-Kanal.