Kommunikationstipps für KI-Forschende

Beim Thema Künstliche Intelligenz sehen Bürgerinnen und Bürger neben den Chancen durchaus auch Risiken. Datensicherheit, Überwachung oder Diskriminierung sind als Risikothemen in den Medien präsent und werfen Fragen auf.
Das Kompendium des NaWik-Projekts RIKI – Risikokommunikation zur Künstlichen Intelligenz fasst nun Kommunikationstipps von KI-Forschenden für KI-Forschende zu ausgewählten Themen zusammen.

Das Projekt RIKI fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt und umfasste sechs eintägige Workshops an KI-Forschungs-Hotspots in Deutschland sowie zwei öffentliche Diskussionen in Karlsruhe und Berlin.

Dabei wurden gemeinsam mit KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Kernaussagen erarbeitet, die dazu beitragen können, den Stand der gegenwärtigen KI-Forschung besser wiederzugeben und die Perspektiven und Einschätzungen der Forschenden in die Kommunikation einzubringen.

Im nun vorliegenden Kompendium liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Arbeitswelt, Autonomes Fahren, Umgang mit Daten, Medizin und Robotik. Die jeweiligen Kommunikationstipps werden dabei ergänzt durch Einblicke in die jüngste mediale Berichterstattung. Zudem findet sich im Kompendium ein Überblick über wesentliche Punkte in der Risikokommunikation im Allgemeinen.

Mit dem Erscheinen des RIKI-Kompendiums befindet sich das BMBF-geförderte Projekt auf der Zielgeraden. Das Kompendium wird in den nächsten Tagen unter weiteren KI-Forschenden verteilt und soll anschließend evaluiert werden. Doch die letzten Meter sind nur mit der Unterstützung von KI-Forschenden zu schaffen: Das Kompendium soll Forschenden den Zugang zur KI-Kommunikation erleichtern. Wir wollen evaluieren, ob dies gelingt. Dazu wird das Evaluationsteam des NaWik KI-Forschende in kurzen Telefoninterviews befragen.

Wer Interesse hat an der Evaluation teilzunehmen, kann sich gerne unter albert@nawik.de an uns wenden.

(VA, BL)