Wissenschaftsblogs im Überblick

Was steckt drin in Wissenschaftsblogs? Warum schreiben die Forscher? Was suchen die Leser? Kommt es zu einem Austausch zwischen beiden Seiten? Das haben Merja Mahrt und Cornelius Puschmann in einem aktuellen Artikel  untersucht.

Wissenschaftsblogs sind in ihrer Vielfalt scheinbar ohne Norm. Die einen ForscherInnen schreiben klar verständlich und richten sich aufklärend explizit an die breite Öffentlichkeit. Die anderen WissenschaftlerInnen können sich nur schwer von ihrer Fachsprache lösen und erreichen deshalb vor allem Fachkollegen. Auf jeden Fall scheinen nach Mahrt und Puschmann etliche Blogs wirkliche kommunikative Funktionen zu haben, in dem sie Leser weit jenseits ihres Fachbereichs zur Diskussion einladen. Das gelinge vor allem dann, wenn von dem Thema möglichst viele Menschen betroffen sind oder zu dem Thema bereits eine kontroverse Diskussion in Gang ist. (Dies sind nicht zuletzt auch Kriterien der Themenauswahl in journalistischen Redaktionen, Kriterien entscheidend den Wert einer Nachricht beeinflussen). Selbstverständlich ist auch die Sprache entscheidend: Je verständlicher Blogartikel verfasst sind, desto höher ist die Chance, dass sie eine breitere Zielgruppe erreichen.

Lesen Sie mehr zur Studie im Original:

Mahrt, M.; Puschmann C.: Science blogging: an exploratory study of motives, styles and audience reactions. In: Journal of Science Communication. JCOM 13(03)(2014), ISSN 1824-2049