Wissenswertes aus der #Wisskomm 25-11

Auf Wissenschaftskommunikation.de war im November einiges los, vom Wissenschaftsbarometer 2025, über neue Orte für Journalismus bis hin zu strategischer Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­tion und KI-Schrott im Netz. Diese und andere spannende Themen im November auf Wissenschaftskommunikation.de.

Wissenschaftsbarometer 2025

Viele Menschen nehmen die Gesellschaft als stark polarisiert wahr, auch wenn die Meinungen häufiger näher beieinanderliegen, als man denkt. Soziologe Nils C. Kumkar ordnet im Interview die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2025 ein und erklärt, warum ihn diese Diskrepanz nicht überrascht. Für die Wissenschaftskommunikation stellt sich damit die Frage, wie sie mit zugespitzten Konfliktwahrnehmungen umgehen und sich zugleich auf reale, mitunter harte Auseinandersetzungen mit Teilen der Öffentlichkeit vorbereiten kann.

Ein Haus für Recherche, Resilienz und Demokratie

Warum gründliche Recherche für die demokratische Willensbildung unverzichtbar ist, erklärt die Intendantin von Publix Maria Exner im Interview. Außerdem erfährt man im Beitrag, wie Publix als neues Innovationszentrum Journalist:innen in ihrer Arbeit stärken soll und welche Rolle der Ort im Umgang mit Angriffen von rechts spielt.

Science Communication for Scientists

Wie lässt sich Wissenschaftskommunikation nicht nur „nebenbei“, sondern strategisch planen? Das englischsprachige Handbuch Science Communication for Scientists zeigt Forschenden und Studierenden, wie sie ihre Kommunikation aufsetzen, von klaren Zielen über passende Zielgruppen bis zu geeigneten Formaten, und lädt dazu ein, Wissenschaftskommunikation als festen Bestandteil in der eigenen Forschungsarbeit zu verankern.

AI-Slop

Ein Viertel der meistgeklickten TikTok-Suchergebnisse ist inzwischen synthetisch erzeugt und das oft ohne Kennzeichnung. Der Beitrag der Wisskomm.de-Redakteurin Anna Henschel „Wir versinken in Schrott“ zeigt, wie massenhaft produzierter KI-Content digitale Räume flutet, Reputation stiehlt und Informationsinfrastrukturen unter Druck setzt, von Wikipedia über arXiv bis YouTube.

Emotionen und Wissenschaftskommunikation

„Emotionen sind kein Störfaktor, sondern Voraussetzung für Verständnis und Vertrauen,“ daran erinnert Neurowissenschaftlerin Maren Urner im Interview. Sie erklärt, warum Angst uns kognitiv ausbremst, wie authentisch gezeigte Gefühle Wissenschaftskommunikation wirksamer machen können und weshalb Wissenschaft nie wirklich unpolitisch ist.

Diese News aus der #Wisskomm hat Elena Grunow, Redakteurin bei Wissenschaftskommunikation.de für Sie zusammengestellt.

Bild: cascadingdreams

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