Home » Know-how & News » NaWik-News » Wissenswertes aus der #Wisskomm 26-03
Von populistischer Vereinfachung über kindgerechte Wissenschaft bis hin zu Storytelling und ungewöhnlichen Veranstaltungsformaten: Der März zeigt, wie vielfältig Wissenschaftskommunikation sein kann – und vor welchen Herausforderungen sie steht. Diese und weitere Themen prägen den März auf Wissenschaftskommunikation.de.
Über die Sehnsucht nach Vereinfachung
Populistische Kommunikation lebt von Vereinfachung. Im Interview erklärt der Politikwissenschaftler Jan Philipp Thomeczek, warum Populismus vor allem als Kommunikationsstrategie funktioniert. Zentral sei beispielsweise die Konstruktion eines Gegensatzes zwischen „Volk“ und „Elite“, kombiniert mit Anti-Elitarismus und stark vereinfachten Gruppenbildern.
Für die Wissenschaftskommunikation stellt sich damit die Herausforderung, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären – ohne selbst in problematische Vereinfachungen zu verfallen. Mit diesem Beitrag startet zugleich der inhaltliche Schwerpunkt „Populismus“ auf der Plattform.
Frontiers for Young Minds
Im Interview erzählt Laura Henderson, Leiterin des Frontiers for Young Minds, warum Wissenschaft besonders dann verständlich wird, wenn sie für Kinder erklärt wird. Beim Journal Frontiers for Young Minds prüfen junge Leser*innen selbst die Texte – ein Ansatz, der Forschende dazu zwingt, klarer und zugänglicher zu kommunizieren.
Klimajournalismus neu gedacht
Im Beitrag zum Medienprojekt „brandmelder“ zeigt David Schmidt, wo es in der aktuellen Klimaberichterstattung hakt – von fehlendem Kontext bis zu strukturellen Problemen wie „False Balance“. Mit „brandmelder“ will das Team diese Defizite sichtbar machen und gleichzeitig konstruktive Ansätze aufzeigen, um Klimajournalismus verständlicher, transparenter und lösungsorientierter zu gestalten.
Welche Geschichten bleiben im Kopf?
Das „Little Storytelling Toolkit“ von Hannah Little vermittelt, welche Inhalte wissenschaftliche Geschichten besonders einprägsam machen. Besonders merkfähig sind etwa überraschende Befunde, soziale Beziehungen oder Themen mit Bezug zu Gesundheit und Überleben. Das frei verfügbare Toolkit verbindet diese Erkenntnisse aus der Kognitionspsychologie mit praktischen Tipps für Wissenschaftskommunikation.
Format Wissenschaftsball
Der Wissenschaftsball zeigt, wie Wissenschaft auch in glamourösen kulturellen Formaten vermittelt werden kann. Zwischen Tanz, Musik und festlicher Atmosphäre begegnen sich Forschende, Öffentlichkeit und Kultur – und schaffen einen ungewöhnlichen, niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlichen Themen.
Diese News aus der #Wisskomm hat Elena Grunow, Redakteurin bei Wissenschaftskommunikation.de für Sie zusammengestellt.
Bild: Freepik
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