Wissenswertes aus der #Wisskomm 26-04

Von Transparenz bei Studienrückzügen über die Frage nach Haltung in Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu persönlichen Perspektiven auf Krankheit und neuen Herausforderungen im Umgang mit Angriffen: Der April zeigt, wie stark Wissenschaftskommunikation zwischen Verantwortung, Öffentlichkeit und Praxis vermittelt. Diese und weitere Themen prägen den Monat auf Wissenschaftskommunikation.de.

Von der Praxis Studien zurückzuziehen

Rückzüge von Studien sind Teil wissenschaftlicher Selbstkorrektur. Problematisch wird es jedoch, wenn sie ohne transparente Begründung erfolgen. Udo Endruscheit kritisiert in seinem Beitrag, dass so Raum für Spekulationen entsteht – und Vertrauen in Wissenschaft leiden kann.

Wissenschaftseinrichtungen und Haltung?

Die Forderung nach mehr Haltung von Wissenschaftseinrichtungen ist präsent, besonders in gesellschaftspolitischen Debatten. Julia Wandt macht in ihrem Gastbeitrag deutlich, dass rechtliche Rahmenbedingungen enge Grenzen setzen: Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind zur politischen Neutralität verpflichtet.

Zwischen Forschung und Erfahrung

Cindy Körner vereint als Molekularbiologin und Betroffene zwei Perspektiven auf Brustkrebs. Im Interview schildert sie, wie unterschiedlich medizinisches Wissen und persönliche Erfahrung sein können – und warum verständliche, empathische Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient:innen so entscheidend ist. Heute nutzt sie ihre Erfahrungen, um auf Social Media für mehr Aufklärung und bessere Kommunikation einzutreten.

Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft

Rechte Angriffe auf Wissenschaft zielen nicht nur auf einzelne Personen, sondern auf die Einschränkung von Diskursräumen. Die Handreichung des GERDEA-Verbunds betont daher die Verantwortung von Institutionen und bietet mit einem praxisnahen 10-Punkte-Plan Orientierung – von Prävention bis zum Umgang im Ernstfall.

Wie geht man mit provokativen Fragen um?

Die Fragerunde gilt oft als entscheidender Moment eines Vortrags – hier zeigt sich, wie sicher jemand mit Kritik und Unsicherheit umgeht. Ulrike Strohscheer beschreibt im Gastbeitrag typische Situationen und bietet einen praxisnahen Rahmen, um auch provokative oder schwierige Fragen souverän zu beantworten.

Wisskomm auf Social Media

Daniela Neupert verbindet in der Wissenschaftskommunikation ihre Interessen an Video, Wissen und Kreativität. Im Interview beschreibt sie, wie herausfordernd es ist, komplexe Inhalte für ein breites Publikum verständlich und gleichzeitig korrekt aufzubereiten – besonders auf Social Media.

 

Diese News aus der #Wisskomm hat Elena Grunow, Redakteurin bei Wissenschaftskommunikation.de für Sie zusammengestellt.

Bild: Freepik

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