WissKon25: Ein Tag für Austausch, Ideen und neue Perspektiven

 Am 2. Dezember 2025 kamen im Karlsruher Bürgerzentrum Südwerk Menschen zusammen, die Wissenschaft nicht nur betreiben, sondern darüber auch mit der Gesellschaft ins Gespräch kommen wollen. Die WissKon25 bot dafür einen Tag voller Impulse und Autausch.

Teilnehmende der WissKon25 im persönlichen Austausch. Im Hintergrund ist die Bühne erkennbar.
Philosoph und Autor Christian Uhle bei seinem Keynote-Vortrag vor Publikum auf der WissKon25.

Nach der Begrüßung durch NaWik-Geschäftsführer Philipp Niemann folgte die Keynote des Autors und Philosophen Christian Uhle. Er beschäftigte sich mit den Veränderungen, die Künstliche Intelligenz für Öffentlichkeit, Orientierung und Wissensprozesse bedeutet. Uhle betonte, dass KI die Grundlagen unseres Zusammenlebens verschiebt – und dass Wissenschaftskommunikation Wege finden muss, mit dieser Dynamik verantwortungsvoll umzugehen. 

Am Vormittag folgte ein Workshopprogramm, das unterschiedliche Zugänge zur Vermittlung von Wissenschaft zeigte. Ein Format widmete sich dem Erzählen: Wie entsteht ein Story Pitch, der Forschungsinhalte greifbar macht? Ein weiteres Format befasste sich mit sozialen Netzwerken und fokussierte sich auf den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden. Ein dritter Schwerpunkt lag auf virtuellen Welten und KI-gestützten Szenarien. Zudem wurde im Workshop „Triggerpunkte“ gemeinsam analysiert, weshalb Debatten kippen können – und welche Strategien helfen, Polarisierung zu entschärfen. 

Gruppe an Teilnehmenden der WissKon25 beim Workshop „Triggerpunkte – Strategien der De-Polarisierung in der WissKomm“
Zwei Teilnehmende der WissKon25 im persönlichen Austausch.

Nachmittags stand der konzentrierte Austausch im Mittelpunkt. In mehreren Runden diskutierten Teilnehmende miteinander über Formate und Ideen, bevor die Projektvorstellungen in Form der 7×7-Beiträge die Bühne übernahmen.

Hier zeigten Forschende und Kommunizierende Projekte, die Wissensvermittlung ungewohnt und neu denken. Dazu gehörten Initiativen im öffentlichen Raum, Klangexperimente zur Biodiversität des Waldes, ein SciArt-Residence-Projekt, Kurzgeschichten als Zugang zu Forschung oder ein Blick auf planetare Gesundheit durch Workshops und Escape-Games. Andere stellten vor, wie ein sozialer Wissenschafts-Account den Wechsel von X zu Bluesky gestaltet hat. Auch ein mobiles Exponat zum Neutronenstern wurde vorgestellt, das Astrophysik im wahrsten Sinne des Wortes anfassbar macht.

Moderatorin Dr. Ulrike Brandt-Bohne (links) und Biologin Irene Gianordoli (rechts) bei der Fragerunde auf der WissKon25-Bühne.
Teilnehmende der WissKon25 im Austausch in der MIttagspause. Im Hintergrund ist die Bühne erkennbar.

Gegen 17 Uhr endete die Veranstaltung – mit vielen Eindrücken und Gesprächen, die deutlich machten, wie vielfältig und erfinderisch Wissenschaftskommunikation heute gestaltet wird. 

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