Walk the Talk – Chefsache Wissenschaftskommunikation

Siggener Impulse 2018

Wissenschaft kann und muss im öffentlichen und politischen Ringen um zukünftige Lösungen mehr denn je einen Beitrag leisten. Deshalb ist Kommunikation heute wichtiger denn je und sollte sich in allen Ebenen der Forschungslandschaft in Deutschland stärker widerspiegeln. Um das zu erreichen, sieht der sogenannte Siggener Kreis  – eine Expertenrunde bestehend aus Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren, Journalistinnen und Journalisten sowie Forschenden – unter dem Motto „Chefsache Wissenschaftskommunikation“ in den Siggener Impulsen 2018 insbesondere die Leitungsebenen in der Forschungs- und Hochschullandschaft in Deutschland gefordert.

Wichtig sei eine strategische Förderung von Wissenschaftskommunikation, als einem Hebel, um Veränderungen durchzusetzen und im Wissenschaftssystem Strukturen zu etablieren, die kommunikationsunterstützend sind – so das Papier.

„Wissenschaftskommunikation muss auch im Selbstverständnis der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als integraler Bestandteil ihrer Forschung verstanden werden“, kommentiert Beatrice Lugger, Direktorin des NaWik und Mitglied des Siggener Kreises.

Als eine der geeigneten Maßnahmen nennt das Papier nicht zuletzt „die Verankerung der guten wissenschaftlichen Praxis nicht nur im Forschungsalltag, sondern bereits in den Curricula der Hochschulen bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR bieten einen Bewertungsansatz für die Integrität von PR-Maßnahmen, der inzwischen auch international Beachtung findet.“

Zur Nachlese sei hier auch ein Interview mit Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog und einer der Initiatoren des Siggener Kreises, empfohlen.