Das Projekt

Veranstaltungen:

30.04.2019, Karlsruhe
Workshop
Forschungszentrum Informatik (FZI)

14.05.2019, Saarbrücken
Workshop
DFKI Saarbrücken

25.06.2019, Kaiserslautern
Workshop
DFKI Kaiserslautern

06.07.2019, Karlsruhe
Reden Sie mit: Autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz
öffentliche Diskussionsrunde

16.07.2019, Tübingen
Workshop
Tübinger AI Center

19.08.2019, Bremen
Workshop
DFKI Bremen

25.10.2019, Berlin
Workshop
Fraunhofer MEVIS, Fraunhofer-Gesellschaft

26.10.2019, Berlin
Thema: KI in der Medizin
öffentliche Diskussionsrunde

Risikokommunikation zur Künstlichen Intelligenz (KI) – dafür steht das Kürzel RIKI. Dieses Projekt des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2019 statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Das Ziel ist, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Bereich KI zu ermutigen und zu unterstützen, sich in die öffentliche Debatte rund um ihr Forschungsthema einzubringen.
Unter anderem entstehen dabei kurze Videobotschaften, in denen Forschende kritische Fragen zum Thema KI verständlich beantworten.

Neben sechs Workshops für KI-Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler umfasst das Projekt RIKI auch zwei öffentliche Diskussionsrunden.
Die beiden Diskussionsrunden im sogenannten Fishbowl-Format bieten Raum für einen direkten Austausch der Bevölkerung mit KI-Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen. Hier können Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Spitzen-Forschenden zum Thema Künstliche Intelligenz ins Gespräch kommen.

Die Workshops für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden an sechs Standorten in Deutschland durchgeführt, an denen Einrichtungen mit einem ausgewiesenen Schwerpunkt in der KI-Forschungs angesiedelt sind. Dort erarbeiten die Teilnehmenden, wie die Kommunikation von potenziell kritischen Themen gelingen kann. Sie entwickeln Botschaften, die Ihre Forschungsinhalte einfach und verständlich zusammenfassen.
Diese kurzen Statements können sie vor der Kamera äußern und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Überlegungen, wie Forschende verantwortungsvoll mit den Risiken dieser Technologie umgehen. Die Videos werden auf einem RIKI-YouTube-Kanal gesammelt und zur Verfügung gestellt.
Zur Nachlese für andere Forschende werden die gewonnen Erkenntnisse aus den Workshops sowie den beiden Diskussionsrunden in einem Kompendium zur KI-Kommunikation zusammengefasst und veröffentlicht.

 

WARUM RIKI?

Haben auch Sie sich schon gefragt, ob Sie bald von einem Roboter statt von einem Arzt behandelt werden? Oder zumindest von einem autonom fahrenden Taxi zu eben diesem Arztbesuch gebracht werden? Oder ob der gesellschaftliche Status einer Person zukünftig von einem KI-System mitdefiniert wird? Ist Künstliche Intelligenz überhaupt mit der Privatsphäre vereinbar? Und wer ist eigentlich das größere Risiko: Mensch oder Maschine? – Diese und viele andere Fragen tauchen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf.
KI ist längst Teil unseres Alltags. KI fasziniert, erstaunt und erschreckt gleichermaßen. Genutzt werden KI-Anwendungen meist unbewusst und intuitiv, ihre Funktionsweise bleibt dabei häufig unverständlich. Dies verleitet zu überzogenen Erwartungshaltungen einerseits und zur Dämonisierung andererseits. Doch wie schätzen Forschende aus dem Bereich KI die Chancen und Risiken ein?
Genau dort wollen wir mit unserem Projekt ansetzten. Wir möchten KI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei unterstützen, sich in eine häufig von Vermutungen, Übertreibungen und Ängsten besetzte Diskussion mit wissenschaftlicher Expertise einzubringen.

 


Künstliche Intelligenz ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2019. Systeme und Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, sind schon heute vielfach Bestandteil unseres Lebens: Industrieroboter, die schwere oder eintönige Arbeiten übernehmen oder smarte Computer, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten können – und damit für Wissenschaft und Forschung unverzichtbar sind. Ganz abgesehen von virtuellen Assistenzsystemen, die zu unseren alltäglichen Begleitern geworden sind. Digitalisierung und Automatisierung werden in Zukunft weiter fortschreiten. Welche Chancen gehen damit einher? Und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf unser gesellschaftliches Miteinander? Im Wissenschaftsjahr 2019 sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter www.wissenschaftsjahr.de